Eisenbahnunfall von Zagreb

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Eisenbahnunfall von Zagreb

Eisenbahnunfall

Der Eisenbahnunfall von Zagreb ereignete sich am 30. August 1974, als der internationale Schnellzug von Belgrad nach Dortmund bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Zagreb entgleiste. Der Zug war für Gastarbeiter bestimmt, die nach Deutschland zurückkehrten, und beförderte etwa 400 Reisende. Die Lokomotivführer, die seit 52 Stunden im Dienst waren, fuhren mit über 100 km/h anstelle der vorgeschriebenen 50 km/h in die Einfahrt des Bahnhofs. Der Unfall führte zu 153 Toten und 60 Verletzten, was den schwersten Eisenbahnunfall in der Geschichte Jugoslawiens darstellte. Die Lokomotivführer, die eingeschlafen waren, wurden zu 15 bzw. 8 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Lokomotive des Unfallzuges ist heute im Kroatischen Eisenbahnmuseum zu sehen. 41 Tote konnten nicht identifiziert werden und wurden in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Mirogoj-Friedhof beigesetzt. Die Unfallstelle lag 719 Meter vom Beginn des Gleises IIa entfernt. Die Wagen kippten tangential aus der Kurve, schoben sich ineinander und wurden zertrümmert. Die Lokomotive blieb auf den Schienen und fuhr allein auf dem Gleis IIa ein. Die Unfallfolgen umfassten massive Schäden an den Wagen sowie eine große Zahl an Verletzten und Toten. Die Lokomotivführer blieben unverletzt, während das Management der Jugoslawischen Eisenbahnen keine Verantwortung übernahm.

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Art
Eisenbahnunfall
Ort
Zagreb

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