📷 Bild: Wikimedia Commons
Hünenbett von Wulfen
archäologische Stätte in Deutschland
Das Hünenbett von Wulfen liegt im Süden von Fehmarn in Schleswig-Holstein und ist ein Nachbau aus dem Jahr 2010. Es basiert auf einer Zeichnung von Diedrich Harries, der 1836 die zerstörten Reste eines Gräberfeldes der Trichterbecherkultur beschrieb. Die Originalanlage entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. und umfasste Langbetten mit bis zu 130 m Länge, die zu den längsten in Deutschland zählen. Der Nachbau des Langbettes ist etwa 60 m lang und 7 m breit. Er wurde aus Steinen auf Fehmarn zusammengetragen und mit Baggern aufgestellt. Ein Opferstein wurde in die Mitte des Grabes platziert, obwohl dieser nicht in den ursprüngenen Kontext passt. Die Überhügelung und das Zwischenmauerwerk, die in der Steinzeit üblich waren, wurden bewusst vermieden. Besucher können das Hünenbett auf einer Ebene umrunden, die aus Steinen besteht, die im Originalmaßstab aufgestellt wurden. Ausblick auf die Salzwiese und die Umgebung ist möglich. Die Anlage ist Teil der Landschaft des Wulfener Berges und bietet Einblick in die Megalithkultur der Trichterbecherzeit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Dolmen, Archäologische Stätte
- Ort
- Fehmarn
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