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Burgruine Hieburg
Burg in Österreich
Die Burgruine Hieburg liegt im Ortsteil Rosental der Marktgemeinde Neukirchen am Großvenediger im Oberpinzgau, Salzburg. Sie ist eine Hangburg, umgeben vom angrenzenden Wald und kurz vor dem Gerlospass. Die Anlage wurde 1290首次 urkundlich erwähnt und war bis 1297 von Friedrich von Velben ausgebaut worden. 1544 traf die Burg ein Blitzschlag, doch sie wurde wiederhergestellt. 1620 wurde sie als abgekommen erachtet, und 1661 erlitt sie einen starken Brand. 1944 zerstörte eine amerikanische Bombe die Südwestmauer, und 1958 stürzte die Ostmauer ein. Seit 2009 ist das Betreten der Ruine aufgrund von Einsturzgefahr verboten. Die Hieburg war ursprünglich Mairhofen genannt und wurde zum Ende des 13. Jahrhunderts errichtet. Sie war vermutlich von Lehensmännern der Grafen von Frontenhausen oder Falkenstein zu Kaprun. Bis 1297 wurde sie zu einer starken Feste ausgebaut. 1544 traf ein Blitz die Anlage, doch sie wurde wiederhergestellt. Nach weiteren Bränden und Besitzerwechseln wurde sie 1620 als abgekommen erachtet und 1661 durch einen starken Brand zerstört. Die Ruine blieb bis in das 20. Jahrhundert hinein in Verfall, bis die Mauern durch Bombenangriffe und Naturgewalten zerstört wurden. Die Burgruine Hieburg umfasst Reste eines Nebengebäudes, einer möglichen Burgkapelle, der Ringmauer und des Bergfrieds mit einem elf mal elf Meter messenden Grundriss. Spuren des einstigen Burggrabens sind ebenfalls vorhanden. Die Ruine liegt im Wald und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Lage der Ruine ist ideal für Wanderer, die den Gerlospass besuchen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Neukirchen am Großvenediger
- Adresse
- Hieburgweg 31, südlich
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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