Hrad na Zámeckém vrchu u Trutnova
Burg in Tschechien
Der Hrad na Zámeckém vrchu liegt im Norden des Zámeckého kopce, na der Grenze der Flüsse Úpa, Ličná und Petříkovický potok, in der Gemeinde Poříčí, einer lokalen Gemeinde von Trutnov. Er stand in der Nähe des Dorfes Ostrožnice, das 1260 erwähnt wird. Die genaue Form und Geschichte des Schlosses sind unbekannt, doch seine Lage ermöglichte die Kontrolle von Wegen durch das Úpa-Tal und andere Flüsse. Der Hrad wurde vermutlich im zweiten Halbjahr des 13. Jahrhunderts von den Pänen von Švábenic errichtet, als Ausgangspunkt für ihre Kolonialisierung. Nachdem sie im Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert Trutnov verließen, verfiel das Schloss. Die erste schriftliche Erwähnung datiert auf 1794, als es bereits leer stand. 1868 wurde während der Eisenbahnbauline Jaroměř–Trutnov ein Großteil des Schlosses zerstört, und 1972 identifizierte Vladimír Wolf die Reste. Der Hrad war etwa 20–30 Meter breit und 90–100 Meter lang. Seine Form ähnelt dem Rechenburk. Nur wenige Spuren von Graben und Wall blieben erhalten. Emil Gebauer fand 1936 einen keramischen Bruchstück aus feinem grauem Material. Die Umgebung umfasst die Flüsse Úpa, Ličná und Petříkovický potok sowie das Dorf Ostrožnice.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Trutnov
- Erbaut
- 1300
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