📷 Bild: Wikimedia Commons
Mausoleum Graf Carl von Alten
verfallenes Mausoleum in Niedersachsen
Das Mausoleum Graf Carl von Alten ist ein verfallenes Baudenkmal in Hemmingen, Niedersachsen. Es liegt im Naturschutzgebiet Sundern, in einer Auenlandschaft, die einst eine verlandete Flussschleife des Urstromtals der Leine war. Die Reste des Gebäudes stehen auf einer Insel im Ringgraben, der zum Hemminger Maschgraben führt. Die Anlage wurde 1842 als Begräbnisstätte für Carl von Alten errichtet und gilt als der erste Backsteinbau der Neugotik in Norddeutschland. Das Mausoleum war ursprünglich eine einschiffige Kapelle mit Sandstein- und Ziegelsteinwänden. Die Reste umfassen heute nur Grundmauern, eine Seitenwand und einen Eckturm. Eine Restauration kostete über 60.000 Euro und wurde 2013–2014 durch den Förderverein durchgeführt. 2016 wurde eine Restauration durch ein Glasdach geplant. Die Eingangstür, die 2016 in Gehrden wiederentdeckt wurde, war 340 Kilogramm schwer und aus Ziegelsteinen gebaut. Die Anlage steht inmitten eines Waldgebietes und ist von der Auenlandschaft umgeben. Die Reste des Mausoleums sind Teil des Naturschutzgebietes Sundern. Um das Denkmal zu schützen, wurden Maßnahmen ergriffen, die 2016 mit dem Denkmalpreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet wurden. Die Geschichte des Mausoleums ist eng mit der Familie von Alten verbunden und dokumentiert in Broschüren und Filmen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Mausoleum
- Ort
- Hemmingen
- Architekt
- Georg Ludwig Friedrich Laves
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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