Schloss Hackenberg
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Hackenberg liegt im Ortsteil Hackenberg der Gemeinde Bernhardswald in der Oberpfalz von Bayern. Es ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal und als Bodendenkmal im Bayernatlas als archäologische Befunde im Bereich der ehemaligen Burg dokumentiert. Die Anlage war ursprünglich eine Burg, die im 12. Jahrhundert entstand und bis ins 17. Jahrhundert als Adelssitz genutzt wurde. Die Burg wurde mehrfach verändert und veräußert, bis sie 1840 an den Posthalter Wittmann verfiel. Dieser zerstörte das Schlossgut samt Bräuhaus, wodurch die Geschichte des Adelssitzes endete. Das heute bestehende Schloss am Westrand von Hackenberg stammt aus einer kleineren Burg, die im 19. Jahrhundert umgebaut und als Wohnhaus genutzt wurde. Die Anlage umfasst drei Gebäude um einen Innenhof, darunter ein Gebäude mit romanischen Buckelquadraten. Die Umgebung des Schlosses ist geprägt von der Landschaft des Vorderen Bayerischen Waldes. Die Anlage war ursprünglich durch einen Hang und einen Graben geschützt. Die Schlosskapelle zum hl. Kreuz, die 1852 profaniert und umgebaut wurde, stand östlich im Hof und könnte aus dem 18. Jahrhundert stammen. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Entwicklung der Gemeinde Hackenberg verbunden, die 1972 in Bernhardswald eingegliedert wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bernhardswald
- Adresse
- Am Schloßgewend 6
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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