Genovevaburg

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Genovevaburg

Burg in Rheinland-Pfalz, Deutschland

Die Genovevaburg steht an der Südwestseite der Stadt Mayen in Rheinland-Pfalz und ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie wurde erstmals 1281 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich der Sicherung der Trierer Interessen. Der Name der Burg leitet sich aus einer Sage ab, die den Pfalzgrafen Siegfried und seine Frau Genoveva von Brabant verbindet. Die Anlage blieb 400 Jahre lang unversehrt, bis sie 1689 durch französische Truppen zerstört wurde. Die Burg wurde nach mehreren Zerstörungen mehrfach wiederaufgebaut, unter anderem durch den Kurfürsten und den Erzbischof Johann Hugo von Orsbeck. 1803 wurde sie als Nationaleigentum versteigert und 1830 von der evangelischen Gemeinde erworben. Nach verschiedenen Besitzwechseln und Nutzungszwecken, darunter auch als Brauerei, wurde die Burg 1910 von Arend Scholten restauriert und als Eifelmuseum wieder zugänglich gemacht. Die Anlage wurde 1938 von der Stadt Mayen erworben und nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt. Die Genovevaburg beherbergt heute das Eifelmuseum mit Schiefermuseum und die Eifelbibliothek. Der Innenhof dient als Kulisse für die Burgfestspiele Mayen. Die Anlage umfasst einen unregelmäßig siebeneckigen Baukörper mit Halsgraben, Bergfried und mehreren Gebäuden. Der Goloturm, der als Aussichtsturm zugänglich ist, hat eine Höhe von 34 Metern. Die Burg ist ein zentraler Ort der Stadt und verbindet historische Bausubstanz mit kulturellen Einrichtungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgruine
Ort
Rheinland-Pfalz
Erbaut
1201
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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