📷 Bild: Wikimedia Commons
Kaiserin-Augusta-Denkmal (Koblenz)
Ehrendenkmal in Koblenz
Das Kaiserin-Augusta-Denkmal in Koblenz steht im südlichen Stadtteil Südliche Vorstadt und ist Teil der Rheinanlagen, die Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach initiierte. Es wurde 1896 eingeweiht und erinnert an die deutsche Kaiserin, die bis 1890 jährlich in der Stadt weilte. Das Denkmal wurde von Bruno Schmitz geplant und umfasst eine Skulptur von Karl Friedrich Moest, die in einem architektonischen Überbau integriert ist. Die Statue der Kaiserin, zwei Meter hoch, steht auf einem Sockel und ist aus Carrara-Marmor gefertigt. Das Denkmal wurde 1896 eingeweiht, ein Jahr nach dem Tod von Augusta. Die Einweihungsfeier fand am Geburtstag ihres Sohnes, des kaiserlichen Friedrich III., statt. Dabei nahm die Kaiserin Friedrich, seine Witwe, teil. Die Feierlichkeiten umfassten Vorträge, Konzerte und eine Laudatio. Das Denkmal wurde von der Stadt und Spendern finanziert, wobei die Gesamtkosten über 100.000 Mark lagen. Es blieb während des Zweiten Weltkriegs unbeschädigt und wurde 1979 sowie 2014 restauriert. Das Denkmal ist ein zentrales Element der Rheinanlagen und liegt an der Ecke Ludwigstraße / Mainzer Straße. Es ist umgeben von historischen Gebäuden und bietet Ausblicke auf den Rhein. Die Architektur kombiniert einen kapellenartigen Rundbau mit Reliefen und einer breiten Freitreppe. Die Rückseite trägt eine Inschrift, und westlich des Denkmals befindet sich ein Aussichtsplatz. Die Rheinanlagen und das Denkmal sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
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- Art
- Monument
- Ort
- Koblenz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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