Libavské Údolí

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Libavské Údolí

Gemeinde in Tschechien

Libavské Údolí ist eine Gemeinde im Okres Sokolov, Tschechien. Sie liegt neun Kilometer südwestlich von Sokolov und am nordwestlichen Fuße des Kaiserwaldes. Das Tal der Libava, aus dem Zusammenfluss der Velká und Malá Libava entstanden, bildet den Grundriss der Gemeinde. Westlich verläuft die Bahnstrecke Chomutov–Cheb, und nördlich erhebt sich der Drsný vrch mit einem Aussichtsturm. Die Gemeinde hat eine reiche industrielle Geschichte. Die Spinnerei, 1824 von Baron von Lenk gegründet, wuchs zu einer Aktiengesellschaft mit 563 Webstühlen. 1880 begann der Bau von Mietshäusern, was die Einwohnerzahl auf 600 erhöhte. Die Noe Stroß AG betrieb neben der Textilfabrik auch eine Braunkohlengrube. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Dorf zur Tschechoslowakei zurückgegeben, und die Deutschen wurden vertrieben. Die Gemeinde ist von dichten Wäldern des Kaiserwaldes umgeben. In Kolová steht der Starý zámek, ein Burgstall. Die Gemeinde besteht aus zwei Grundsiedlungseinheiten, Libavské Údolí und Kolová. Nachbarorte sind Chlum Svaté Maří, Dasnice, Chlumek, Šabina, Silnice, Arnoltov, Kynšperk nad Ohří und Dolní Pochlovice.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Sokolov
Seehöhe
442 m

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