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bunkers de Pignerolle
Die Bunkers de Pignerolle liegen in der Gemeinde Saint-Barthélemy-d'Anjou im Département Maine-et-Loire. Sie sind ein Teil des Mur de l'Atlantique und wurden während des Zweiten Weltkriegs als Befestigungsanlage errichtet. Der Hauptbunker, der heute als „amiral“ bezeichnet wird, besteht aus drei aneinandergefügten Bunkern und hat eine Fläche von 1 500 m². Zusätzlich wurden 10 andere Bunkers zwischen 1942 und 1943 gebaut, darunter eine Infirmerie und drei mehrstöckige Bunkers. Der Bunker diente als Kommandozentrale für die U-Boote und war über eine 30 km lange Verbindung mit der Lager Koralle in Deutschland verbunden. Während des Krieges leitete Hans-Rudolf Rösing die Flottille der U-Boote aus Pignerolle. Im Jahr 1943 lebten bis zu 1 000 deutsche Marineoffiziere in der Anlage. Nach der Befreiung 1944 wurden die Bunkers als Wohnraum für Flüchtlinge genutzt, bis sie 1964 wieder verlassen wurden. Die Bunkers de Pignerolle sind heute ein kulturelles und historisches Denkmal. Die Association du Mémorial des bunkers de Pignerolle betreibt die Stätte und bietet Besucher:innen Führungen an. Im Rahmen der Journées européennes du patrimoine und bei besonderen Anlässen wie dem 80. Jahrestag der Befreiung werden die Bunkers öffentlich zugänglich. Die Anlage umfasst auch einen Tunnel, barakkenartige Gebäude und eine Station zur Abwasserentsorgung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Saint-Barthélemy-d'Anjou
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