Lutherische Stadtkirche

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterWienBezirk Wien

Lutherische Stadtkirche

Kirchengebäude in Wien

Die Lutherische Stadtkirche liegt in der Dorotheergasse 18 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Sie steht neben der Reformierten Stadtkirche und gegenüber dem Auktionshaus Dorotheum. Das Gebäude entstand in der Renaissancezeit und wurde im neoklassizistischen Stil umgebaut. Die Fassade besitzt einen Dreiecksgiebel und ein Rundbogen-Blendfenster. Die Kirche hat keine Turm, sondern ein Glockengeschoß an der Front. Die Kirche ist die älteste evangelische Gemeinde innerhalb der Evangelischen Superintendentur A. B. Wien. Sie wurde 1783 als lutherische Gemeinde gegründet und erhielt den zentralen Teil des ehemaligen Königinklosters. 1876 wurde sie durch Otto Thienemann umgebaut, um sie von außen erkennbar zu machen. 1907 musste sie erneut umgebaut werden, da der Kirchenraum um 180 Grad gedreht wurde. 1948 wurde die Fassade neu errichtet, 1989 wurde sie in die ursprüngliche Form zurückgestellt. Im Inneren der Kirche gibt es Emporen an allen Seiten und ein Taufbecken aus Stucco lustro seit 1822. Das Altarbild stammt von Franz Linder und ist eine Kopie von van Dycks Werk. Gedenktafeln für Caspar Tauber und Kaiser Joseph II. sowie marmorne Verschlussplatten für die Herzen von Kaiser Ferdinand II., Matthias und Anna sind erhalten. Die Orgel wurde 1808 von Friedrich Deutschmann gebaut und 2017 rekonstruiert. Das Geläut besteht aus zwei Bronzeglocken.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster
Ort
Innere Stadt
Adresse
Dorotheergasse 18
Erbaut
1701
Baustil
Architektur der Renaissance
Architekt
Otto Thienemann
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Seehöhe
176 m

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