Šaľa

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Nitriansky krajBezirk Nitriansky kraj

Šaľa

Gemeinde in der Slowakei

Šaľa ist eine Kleinstadt in der westlichen Mittelslowakei, die den gleichnamigen Okres Šaľa repräsentiert. Die Stadt liegt an beiden Ufern des Unterlaufs der Waag, mit dem alten Stadtkern und dem Ortsteil Hetméň am rechten Ufer. Seit 1960 gehört auch der linksseitige Ort Veča zur Stadt. Die Bevölkerung beträgt etwa 19.934 Einwohner, wobei 18 % der Bevölkerung aus der ungarischen Minderheit besteht. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 1536 erhielt Šaľa die Verleihungsurkunde als Städtchen, was die Durchführung von Wochen- und Jahrmärkten ermöglichte. 1598 zog das Jesuitenkollegium aus Kláštor pod Znievom nach Šaľa. Die Eisenbahnstrecke Wien–Budapest mit der Waagbrücke 1850 und die Verwaltungsfunktion als Zentrum eines Stuhlbezirks im Komitates Nitra trugen maßgeblich zur Entwicklung der Stadt bei. Im Stadtzentrum befindet sich die römisch-katholische St. Margaretenkirche, ein Kulturdenkmal aus dem 19. Jahrhundert. Das Renaissanceschloss dient heute als Bezirksarchiv. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Haus der volkstümlichen Wohnkultur, die Statue des Heiligen Georg und die Statue des Heiligen Florian. Im Stadtteil Veča steht eine barocke Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Die Fußgängerzone und verschiedene Kinos sowie ein Theaterfestival tragen zur kulturellen Atmosphäre bei.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinstadt, Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Šaľa
Erbaut
1002
Seehöhe
116 m

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