Eremitage

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Eremitage

barocke Parkanlage in Bayreuth, auch Ortsteil der Stadt Bayreuth

Die Eremitage in Bayreuth ist eine historische Parkanlage, die ab 1715 entstand und sich in der Gemarkung Sankt Johannis befindet. Sie umfasst einen Landschaftspark, einen geometrisch angelegten Barockgarten und einen Waldbereich. Die Anlage ist zugleich ein Ortsteil der Stadt und liegt auf einem Hügel am östlichen Rand des Bayreuther Talkessels. Sie grenzt im Osten und Norden an das Tal des Roten Mains und wird im Süden von Eremitenhof begrenzt. Die Eremitage wurde im 18. Jahrhundert als Einsiedelei für die Markgrafen ausgebaut. Markgraf Georg Wilhelm ließ 1715 das Alte Schloss und weitere Gebäude errichten, wobei Hofbaumeister Elias Räntz die Planungen stellte. 1719 wurde die Einweihung des Parks gefeiert, und die Anlage wurde bis 1722 fertiggestellt. Wilhelmine von Preußen, die 1732 in Bayreuth einzugriff, veränderte den Charakter des Parks und ließ Hecken anpflanzen sowie den Kanalgarten anlegen. Sie schuf intime Rückzugsorte und veränderte die Landschaft durch die Anlage von 6 km langen Hecken. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude wie das Alte Schloss, das Neue Schloss mit dem Sonnentempel und das Parnass mit Statuen. Der Landschaftspark ist mit Grotten, Brunnen und Wasseranlagen sowie einem halbkreisförmigen Wald umgeben. Die Parkgestaltung folgt barocken Prinzipien, wobei die Symmetrieachse fehlt. Die Eremitage wurde im 19. Jahrhundert verlandschaftlicht und landwirtschaftlich genutzt, wobei viele ursprüngliche Gestaltungen verloren gingen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Park, Ortsteil
Ort
Bayreuth
Adresse
Eremitage 4
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Seehöhe
386 m
Quellen:Eremitage (CC0-1.0)

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