Ruine Gillitzstein
Ruine eines Gewerkensitzes in der Gemeinde Eberstein im Bezirk Sankt Veit in Kärnten
Die Ruine Gillitzstein ist ein ehemaliger Gewerkensitz in der Gemeinde Eberstein, Kärnten. Sie liegt in der Nähe der Straße nach St. Oswald, auf etwa 680 Meter Seehöhe. Das Anwesen war im 16. Jahrhundert ein wichtiger Standort für die Eisenproduktion, wo Eisenerz geschmolzen und weiterverarbeitet wurde. Die Familie Christallnigg besaß das Gut mehrere Jahrhunderte und trug ab dem 17. Jahrhundert den Namenszusatz „von Gillitzstein“. Der Gewerkensitz wurde im 18. Jahrhundert zu einem Schlösschen ausgebaut. Die Familie Christallnigg besaß neben Gillitzstein auch andere Burgen und Schlösser wie die Hornburg und Burg Eberstein. Bis 1847 lebten noch etwa 25 Personen im Schloss, doch nach dem Zusammenbruch der Hüttenberger Bergwerksunion verfiel das Anwesen. Die Ruinen wurden im 20. Jahrhundert von armen Leuten bewohnt, bevor sie vollständig verfielen. Die Ruine besteht aus spärlichen, zerfallenen Resten, die nicht als Wehranlage nachgewiesen werden können. Sie wird oft als „Burgruine“ bezeichnet, doch historisch lässt sich keine mittelalterliche Anlage nachweisen. Die Reste stammen vermutlich aus der Neuzeit und zeigen keine spürbaren Spuren einer mittelalterlichen Bauweise. Die Lage der Ruine auf einer Geländeplatte ohne Wall- oder Grabenanlagen spricht gegen eine militärische Nutzung.
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- Art
- Ruine
- Ort
- Eberstein
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