📷 Bild: Wikimedia Commons
Friederikenschlösschen
nicht erhaltenes Schloss in Hannover, Deutschland
Das Friederikenschlösschen war ein Palaisbau in Hannover, der 1803 begonnen und 1817 fertiggestellt wurde. Es lag auf der Leineinsel Klein-Venedig nahe dem späteren Friederikenplatz. Das Gebäude stand ursprünglich für Graf Carl von Alten und wurde 1841 von König Ernst August erworben, nach seiner Ehefrau Friederike benannt. 1966 wurde es abgerissen, um Platz für einen Neubau der Niedersächsischen Staatskanzlei zu schaffen. Das Gebäude diente als Wohnsitz für verschiedene Behörden und Offiziere, darunter als Sitz des Niedersächsischen Finanzgerichts von 1949 bis 1958. Es war nach dem Zweiten Weltkrieg unbeschadet geblieben und stand in den 1950er Jahren in schlechtem Zustand. Der Große Saal wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken gesperrt. Nach dem Abriss 1966 ist das Grundstück eine öffentliche Grünfläche, die für Veranstaltungen genutzt wird. Heute ist der ehemalige Standort des Friederikenschlösschens ein unbebautes Grundstück mit Grünfläche. Es wird gelegentlich für Veranstaltungen genutzt, wie z. B. Zirkusvorführungen. Im Rahmen des Hannover City 2020 + Projekt wird ein neuer Bau am Standort geplant. Die Fläche bleibt jedoch öffentlich zugänglich und dient als parkähnlicher Raum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Hannover
- Erbaut
- 1803
In der Nähe
- Friedrichstraße 18114 m
- Neues Tor249 m
- Leintor249 m
- Denkmal der Göttinger Sieben184 m
- Schlossopernhaus202 m
- Minoritenkloster Hannover236 m
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