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Halsbrücke
Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland
Halsbrücke ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, etwa 5 km nördlich von Freiberg und 25 km von Dresden entfernt. Sie liegt am linken Ufer der Freiberger Mulde, die hier eine Flussschleife beschreibt. Der Ort umfasst eine Nord-Süd-Ausdehnung von einem Kilometer und eine Ost-West-Ausdehnung von zwei Kilometern. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Hals, Neubau, Sand und Grüneburg, sowie Conradsdorf, Erlicht, Hetzdorf und andere. Die Nachbargemeinden sind Bobritzsch-Hilbersdorf, Freiberg, Großschirma, Reinsberg, Wilsdruff und Tharandt. Halsbrücke ist bekannt für ihre Geschichte des Bergbaus und der Verhüttung. Die erste Erwähnung einer Grube datiert auf 1519, und die Halsbrücker Schmelzhütte entstand 1663. Die Hohe Esse, einst der höchste Schornstein der Welt, wurde 1888/89 errichtet. Die Gemeinde war bis 1994 mit Conradsdorf und Krummenhennersdorf verbunden und wurde 2006 durch die Eingemeindung von Niederschöna erweitert. Die Gemeinde hat zwei Gewerbegebiete und wichtige Unternehmen wie die SAXONIA Holding GmbH. In Halsbrücke gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie die Hohe Esse, das Kahnhebehaus, die Altväterbrücke und Lichtlöcher des Rothschönberger Stollns. Die Gemeinde verfügt über technische Denkmäler aus der Industriearbeit. Die Kirche St. Lorenz wurde 1992 geweiht, und es gibt Gedenkstätten für KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter. Die Gemeinde hat einen Gemeinderat mit 16 Sitzen und einen Bürgermeister, der seit 2025 Sebastian Thümmler ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Mittelsachsen
- Seehöhe
- 350 m
- Website
- https://www.halsbruecke.de/
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