Untere Burg (Woringen)

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SchwabenBezirk Schwaben

Untere Burg (Woringen)

Huegelburg, ehem. Wasserburg, Gebäude aus dem 17. Jahrhundert

Die Untere Burg, auch Schlößle oder Vogelhaus genannt, steht in Woringen im Landkreis Unterallgäu in Bayern. Sie liegt rund 400 Meter nordwestlich der Pfarrkirche Unser Frauen und befindet sich auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel mit einer Höhe von 634 m ü. NN. Die Grundfläche des Gebäudes ist quadratisch mit einer Seitenlänge von 10,6 Metern. Ursprünglich war der Ort vermutlich ein römischer Burgus, der die Römerstraße zwischen Cambodunum und Caelius Mons schützte. Die Burg wurde 1323 von Konrad von Rothenstein errichtet und wurde zur Wasserburg umgebaut, da der Ringgraben um die Aufschüttung gezogen und das Rotensteinerbächle umgeleitet wurde. Die Untere Burg blieb bis 1417 im Besitz der Herren von Rothenstein, bis sie an die Familie Möttelin veräußert wurde. 1516 ging sie an die Freie Reichsstadt Memmingen, später an den bayerischen Staat und schließlich an die Gemeinde Woringen. Die heutige Form des Gebäudes entstand um das 17. Jahrhundert. Die Untere Burg ist ein Denkmal und bietet einen Blick auf die historische Landschaft. Die Ruine liegt inmitten des Dorfes Woringen und ist von der Pfarrkirche und dem umliegenden Tal umgeben. Der künstlich aufgeschüttete Hügel ermöglichte einst eine Verteidigung, heute dient die Stätte als kulturelles Erbe. Die Umgebung umfasst die Römerstraße und die historischen Befestigungen, die bis heute sichtbar sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Woringen
Adresse
Schlößleweg 9, 87789 Woringen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Untere Burg (Woringen) (CC0-1.0)

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