📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Radstadt
Kloster in Radstadt (24500)
Die Burg Radstadt, ursprünglich als Kapuzinerkloster bekannt, liegt in der Stadt Radstadt im Pongau von Salzburg. Sie stand an der nordöstlichen Ecke des mittelalterlichen Radstadts und war einst Sitz des fürsterzbischöflichen Pflegers. Die Burg wurde erstmals 1401 erwähnt und wurde 1629 an den Kapuzinerorden vergeben, um die Rekatholisierung des Ennstales zu fördern. Sie wurde zu einem Kloster mit einer hohen Saalkirche umgebaut, die 1634 eingeweiht wurde. Die Burg durchlebte mehrere Umbauten und Änderungen. 1748 wurde die Kirche nach Norden erweitert, wobei ein Turm der Burg abgetragen wurde. 1816 ging das Kloster aufgrund der Säkularisation an den österreichischen Staat. 1972 übertrug die Republik Österreich das Eigentum an das Kapuzinerordens-Provinzkapitel in Innsbruck. 1978 wurde das Kloster aufgehoben und als Pfarrhof der Stadtpfarre Radstadt übergeben. 1983/84 wurde die Kirche renoviert, und seitdem dient der Ort als Pfarrzentrum. Die Räume der Burg sind heute als Pfarrhof genutzt, und die Kirche ist ein zentraler Ort. Die ehemalige Burg wurde zu einem Kloster umgebaut, das später zur Stadtpfarre wurde. Die Räume bieten einen Ausblick auf die Umgebung und sind Teil der lokalen Geschichte. Die ehemalige Saalkirche ist ein wichtiger Teil der Architektur und dient weiterhin der Gemeinde. Die Burg Radstadt ist ein Teil der kulturellen Landschaft von Radstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kloster
- Ort
- Radstadt
- Adresse
- Prehauserplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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