📷 Bild: Wikimedia Commons
Vladimirescu
Gemeinde in Rumänien
Vladimirescu liegt nördlich der Marosch, acht Kilometer östlich der Kreishauptstadt Arad. Der Ort liegt am Drum național 7, einer Teilstrecke der Europastraße 68. Die Gemeinde umfasst zwei Hauptdörfer, das ursprüngliche Glogowatz und das spätere Neue Dorf. Zudem gibt es mehrere Ortsteile, darunter Gulibar und Hanafeld, das auf eine Lehmgrube mit Hanfverarbeitung hinweist. Die Gemeinde war bis in die 1980er Jahre von einer deutschen Bevölkerung geprägt, die sich später in verschiedene Länder auswanderte. Glogowatz wurde im 18. Jahrhundert von deutschen Siedlern aus Franken besiedelt, die von Baron Harrucker angeworben wurden. Die erste Ansiedlung fand unter Kaiser Josef II. statt, wodurch die Gemeinde bis 1806 371 Häuser besaß. 1945 wurde der Name der Gemeinde nach dem Revolutionär Tudor Vladimirescu umbenannt. Die kulturelle und religiöse Entwicklung der Gemeinde begann mit der Errichtung der ersten Kapelle 1756 und der ersten Kirche 1765, die dem heiligen Johannes von Nepomuk geweiht war. Die Gemeinde ist durch die Nähe zu Arad und die Entwicklung der Industrie sowie des Tourismus geprägt. Sie besitzt eine Überlandstraßenbahn und einen Bahnhaltepunkt. In der Kulturleben der Gemeinde gab es mehrere Musikkapellen und Vereine, darunter Feuerwehrverein, Schützenverein und Reitschule. Bekannte Persönlichkeiten aus der Gemeinde sind Anton Hollich, Josef Schmalz und Hans Gehl, die in verschiedenen Bereichen wie Musik, Sprachforschung und Ethnologie tätig waren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien, Grenzstadt
- Ort
- Kreis Arad
- Adresse
- Str. Revolutiei Nr. 4
- Seehöhe
- 110 m
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