📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Randeck
Burgruine in Mannweiler-Cölln, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Burg Randeck, auch Randegg, ist eine Ruine einer Höhenburg auf dem Schlossberg mit einer Höhe von 263 m ü. NHN. Sie liegt etwas westlich des Weinorts Mannweiler-Cölln an der Alsenz im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Die Anlage war der Stammsitz der Herren von Randeck und wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Heinrich von Randeck im Jahr 1202. Die Burg war im 13. Jahrhundert mehrfach vererbt und durch verschiedene Herrscher besessen. Sie wurde 1518 an Johann Brenner von Lewenstein vergeben und später an Hans Ludwig von Lewenstein. Nach dem Aussterben der Lewensteiner fiel sie 1668 an Nikolaus Georg Reigersberg. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1690 wurde die Burg von den Franzosen erobert und zerstört. 1844 wurde sie in Privatbesitz übernommen und niedergerissen. Die heute sichtbaren Reste umfassen Teile der Ringmauer, ein Eckvorwerk, Flankierungstürme und die Grundmauern des Bergfrieds. Die Burg gehört heute dem Kulturhistorischen Verein Mannweiler-Cölln. Umgeben ist sie von Weinbauflächen und liegt inmitten der Natur des Alsenztales. Aus den Ruinen bietet sich ein Blick auf die umliegende Landschaft und die Weinreben der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Mannweiler-Cölln
- Erbaut
- 1200
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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