📷 Bild: Wikimedia Commons
Mittelturm (Königs Wusterhausen)
Turm in Deutschland
Der Mittelturm war ein 243 Meter hoher Stahlfachwerkturm mit dreieckigem Querschnitt auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen. Er wurde zwischen 1924 und 1925 erbaut und stand als höchste Bauwerksstruktur Deutschlands. Der Turm wurde nach seinem Erbauer Hermann Honnef als Honnefturm bezeichnet. Ursprünglich war eine Kurzwellenantenne geplant, doch aufgrund des Versailler Friedensvertrags wurde dieser Plan abgebrochen. Der Turm diente zur Abspannung von Drahtantennen und ermöglichte den Betrieb von Funkstationen. Innen war ein Aufzug installiert, der Techniker bis zu einer Plattform in 230 Meter Höhe brachte. Von dort aus führten Antennen zu sechs 210 Meter hohen Masten. Der Turm war Teil der Funktechnikinfrastruktur und spielte eine zentrale Rolle im Funkverkehr. Der Mittelturm war ein markantes Bauwerk mit einem einzigartigen Aufbau. Er stand auf drei schräg abgespreizten Fußstützen und war in das Wappen der Stadt eingearbeitet. Am 13. November 1972 stürzte er bei einem Orkan ein und wurde vollständig abgebaut. Heute ist der Ort des Turms ein Teil der Landschaft und erinnert an die technische Geschichte der Region.
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- Art
- Turm
- Ort
- Königs Wusterhausen
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