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Französische Kirche in der Klosterstraße
ehemalige Kirche, ab 1924 Theater in Berlin-Mitte, Deutschland
Die Französische Kirche in Berlin, auch als Klosterkirche bekannt, war die vierte Hugenottenkirche der Stadt. Sie stand in der Klosterstraße 43 im Bezirk Mitte und wurde 1721 als erste französische Kirche in Berlin errichtet. Die Kirche wurde 1726 eingeweiht und bis 1950 genutzt, ehe sie abgerissen wurde. Die Kirche war bis 1817 ausschließlich für französische Gottesdienste zugänglich, danach kamen deutsche Gottesdienste hinzu. 1734 erhielt sie eine Orgel, die 1901 durch eine neue ersetzt wurde. 1879 bis 1882 wurde das Gebäude und die Vorderfront der Kirche durch einen Neubau ersetzt. 1922 wurde die Kirche zu einem Theater umgebaut, das bis 1935 als Goethe Bühne bekannt war. Die Kirche war ursprünglich ein eigenständiges Gebäude mit einer Frontfassade. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört und 1950 abgerissen. Die Orgel aus dem Jahr 1734 wurde wiederverwendet. Die Kirche war auch ein Zuhause für die École de Charité und später für eine öffentliche Gemeindeschule.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Bezirk Mitte
In der Nähe
- TD Berlin37 m
- Baureste vom Kapitelhaus des Franziskanerklosters, 13.-15. Jh.; Fundamente vom Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster, 19./20. Jh. Klosterstraße 73A, (siehe Ensemble Klosterstraße 73A)69 m
- Großer Jüdenhof, Fundamente mittelalterlicher (15.Jh.) und frühneuzeitlicher (18. Jh.) Gebäude (siehe Ensemble Parochialstraße 1/3...) Großer Jüdenhof, Jüdenstraße, Grunerstraße95 m
- Baureste vom Kreuzgang des Franziskanerklosters, 13./14. Jh.; Fundamente vom Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster, 19./20. Jh. Klosterstraße 73A, (siehe Ensemble Klosterstraße 73A)85 m
- Franziskanerkloster Berlin98 m
- Franziskaner-Klosterkirche98 m
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