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Hallesches Tor (Löbejün)
Stadttorturm in Wettin-Löbejün, Saalekreis, Sachsen-Anhalt
Das Hallesche Tor in Löbejün ist ein Stadttorturm aus der historischen Befestigung der Stadt Wettin-Löbejün. Es liegt an der Mündung der Rathausstraße in die Karl-Heyer-Straße im Südwesten der Altstadt. Der Turm wurde nach der Stadt Halle (Saale) benannt, die südlich von Löbejün liegt. Die Anlage war Teil der Stadtbefestigung und gehört zu den vier erhaltenen Stadttoren der Stadt. Das Tor wurde 1607 für 323 Taler gebaut und vermutlich als Neubau errichtet. Der Turm ist ein quadratischer Bruchsteinbau mit rundbogiger Durchfahrt. 1743 wurde der obere Teil erneuert und der Turm vergrößert. 1992 erfolgte eine Restaurierung. Das Tor diente ab 1743 als Torwächterwohnung und beherbergt heute das Heimatmuseum. Der Turm steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz. Die Toranlage beherbergt eine Inschrifttafel aus dem Jahr 1743, die den Neubau des oberen Teils beschreibt. Die Inschrift nennt fünf Personen, die dem Stadtrat zuzurechnen sind. Über der Inschrift befindet sich das Wappen der Stadt. Die Toranlage ist Teil der historischen Stadtbefestigung und bietet einen Blick auf die Altstadt und die umliegende Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor
- Ort
- Wettin-Löbejün
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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