Goldhannwarte

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitSteiermarkBezirk Steiermark

Goldhannwarte

ehemalige Aussichtwarte auf dem Frauenkogel in Graz, Steiermark, Österreich

Die Goldhannwarte war ein Aussichtsturm auf dem Frauenkogel, einem 683 Meter hohen Berg im 13. Grazer Stadtbezirk Gösting. Sie lag nahe der heutigen Gemeinde Gratwein-Straßengel und stand in der Nähe der Burgruine Gösting. Das Gebiet war um 1890 noch unerschlossen und ohne markierte Wanderwege. Die Goldhannwarte wurde 1892 eröffnet und war bis 1908 bestehend. Der Holzturm hatte eine Höhe von 25 Metern und wurde vom Architekten Josef Hönigmann entworfen. Die Aussichtsplattform war über Treppenabsätze erreichbar und hatte ein flaches Zeltdach. Ein Blitzschlag 1908 zerstörte das Gebäude, und eine Wiederaufbauversuche scheiterten im Ersten Weltkrieg. Die Goldhannwarte bot eine weitläufige Aussicht über das umliegende Gebiet. Die Plattform war annähernd quadratisch und lag auf vier Holzträgern. Die Wanderwege zum Frauenkogel wurden von Franz Goldhann initiiert, der auch den Bau der Warte finanziell und organisatorisch unterstützte. Die Ruinen der Warte sind heute noch teilweise sichtbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Aussichtsturm
Ort
Steiermark

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