Kürnach

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Kürnach

Gemeinde in Bayern, Deutschland

Kürnach liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg, acht Kilometer nordöstlich von Würzburg und 25 Kilometer südwestlich von Schweinfurt. Die Gemeinde grenzt an den Landkreis Kitzingen und wird vom Bach Kürnach durchflossen, der sich in die Pleichach mündet. Die Höhenlage beträgt etwa 250 Meter über Normalnull. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von 12,273 km², das in 3006 Flurstücke unterteilt ist. Sie grenzt an die Gemeinden Estenfeld, Unterpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar, Rottendorf und Dettelbach. Kürnach wurde erstmals 779 urkundlich erwähnt, damals als Quirnaha-Mühlbach. Die Siedlung entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Ort mit Mühlen, einem Fronhof und einer Pfarrkirche. Im 12. Jahrhundert gab es Weinberge und Ministerialengeschlechte, die dem Bischof von Würzburg dienten. Im 13. Jahrhundert entstanden ein Zisterzienserinnenkloster und ein Zentgericht, das bis 1327 tagte. Die Gemeinde war im 15. Jahrhundert Teil der Vogtei „Unser lieben Frauenberg“ und spielte eine Rolle bei kirchlichen und politischen Ereignissen. Kürnach ist heute eine moderne Stadtrandgemeinde mit Wohngebieten rund um den Ortskern. Die historischen Mühlen, die Gemarkung und die Verbindungen zu Würzburg und Schweinfurt prägen das Bild der Gemeinde. Die Pfarrkirche St. Michael und die mittelalterlichen Funde aus verschiedenen Zeitalter zeigen die kulturelle und historische Bedeutung des Ortes. Die Gemeinde ist Teil der Entwicklungsachse Würzburg–Schweinfurt und hat sich im Laufe der Zeit zu einem lebhaften Ort mit guter Infrastruktur entwickelt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Würzburg
Seehöhe
268 m
Quellen:Kürnach (CC0-1.0)

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