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Franziskanerkloster Paderborn
Kloster in Deutschland
Das Franziskanerkloster Paderborn wurde 1658 in der Westernstraße gegründet und gehört zur Deutschen Franziskanerprovinz. Es war Teil der Sächsischen Franziskanerprovinz vom Heiligen Kreuz bis 2010. Vorher bestand bereits ein Kloster auf dem Kamp, das 1530 aufgelöst wurde. Das erste Kloster entstand 1232 und gehörte zur Rheinischen Franziskanerprovinz, später zur Kölnischen. Es war für Predigt und Beichtseelsorge zuständig und hatte ein Ordensstudium. Die Klosterkirche wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, bis sie 1604 konsekriert wurde. Das Kloster spielte eine Rolle in der Gegenreformation und wurde 1585 von den Jesuiten übernommen. 1658 zog die Sächsische Ordensprovinz in die Westernstraße, wo ein neues Barockgebäude entstand. Das Kloster blieb bis 1811/1812 bestehen und wurde 1875 aufgehoben, aber 1887 wiederhergestellt. Die Gebäude wurden 1945 durch Bomben zerstört, wurden aber wieder aufgebaut. Das Kloster ist heute ein Zentrum für seelsorgliche Tätigkeiten und beherbergt das Archiv der Deutschen Franziskanerprovinz. Im Kloster gibt es eine Klosterkirche, die für Gottesdienste und Beichte genutzt wird. Die Räume umfassen ein Konventsgebäude und einen Fürstenflügel mit Krankenabteilung. Die Franziskaner betreiben seelsorgliche Arbeit, Ausbildungen und Veranstaltungen. Die Umgebung umfasst die Stadt Paderborn, die Domschule und das Paderborner Domkapitel. Die Geschichte des Klosters ist mit der Stadtgeschichte eng verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Paderborn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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