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Saintes
französische Gemeinde im Département Charente-Maritime
Saintes liegt im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine und erstreckt sich beiderseits der Charente. Das historische Zentrum befindet sich meist am linken Flussufer, während am rechten Ufer unter anderem die Abbaye aux Dames steht. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur und des Gemeindeverbands Saintes – Grandes Rives – L’Agglo. Sie trägt das Prädikat Ville d’Art et d’Histoire und wurde mit vier Blumen im Wettbewerb Villes et Villages Fleuris ausgezeichnet. Saintes entstand im antiken Römischen Reich als Mediolanum Santonum, Hauptstadt der Provinz Gallia Aquitania. Zu den bedeutendsten Zeugnissen zählen das Amphitheater und der Germanicusbogen. Im Mittelalter wurde die Stadt zu einer Station der Pilgerwege nach Santiago de Compostela. Während der französischen Religionskriege wurde die Kathedrale Saint-Pierre 1568 teilweise zerstört. Nach der Französischen Revolution war Saintes zunächst Sitz der Präfektur des Départements Charente-Inférieure. Saintes ist bekannt für ihre gallorömischen Bauten wie das Amphitheater und die Abbaye aux Dames, die als UNESCO-Welterbestätte anerkannt ist. Die Kathedrale Saint-Pierre und die Kirche Saint-Eutrope sind bedeutende sakrale Bauten. Die Stadt beherbergt auch das Musée de France und das Festival de Saintes, das sich auf Alte Musik und historisch informierte Aufführungen spezialisiert hat. In der Umgebung liegen Kriegsgräberstätten wie die Nécropole nationale de Rétaud und die Deutsche Kriegsgräberstätte Berneuil.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Charente-Maritime
- Seehöhe
- 81 m
- Website
- http://www.ville-saintes.fr
In der Nähe
- musée de l'Échevinage de Saintes119 m
- musée Dupuy-Mestreau250 m
- musée du Présidial de Saintes213 m
- St-Pierre (Saintes)215 m
- Germanicusbogen432 m
- musée archéologique de Saintes440 m
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