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Burg Schlossberg
abgegangene Burg bei Seefeld in Tirol in Österreich
Die Burg Schlossberg ist eine abgegangene Zollburg in Seefeld in Tirol, im Bezirk Innsbruck-Land. Sie lag auf einer Rückfallkuppe nördlich der Gemeinde, am Fuße des Hocheggs. Die Burg war ein Grenzpunkt zwischen Tirol und der Grafschaft Werdenfels und wurde mehrfach im Laufe des 13. und 14. Jahrhunderts erobert und wiedererobert. Sie war Teil der strategischen Grenzfestungen und spielte eine Rolle bei der Festlegung der Landesgrenze. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert als wichtige Verteidigungsanlage und Verwaltungssitz beteiligt. Sie wurde mehrfach renoviert und ausgebaut, unter anderem durch Burgherren wie Burghard von Hausen und später durch Erzherzog Ferdinand von Tirol. Die Burg verlor ihre militärische Bedeutung nach dem Bau der Porta Claudia und verfiel allmählich. Im 19. Jahrhundert standen noch Außenmauern, bis die Burg 1911/12 vollständig abgebrochen wurde. Die Burg Schlossberg war ein bedeutendes Schloss mit einer Kernburg aus dem 13. Jahrhundert, die drei Längsräume und einen Hofraum umfasste. Sie war durch Mauern und Graben geschützt, mit Erkern und einem Zwinger. Die Anlage lag im Weg der alten Straße durch die Scharenz, die die Verbindung zwischen Mittenwald und dem Inntal darstellte. Heute sind nur noch Reste der Burg erhalten, die als Teil der historischen Landschaft Tirols bestehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Seefeld in Tirol
- Erbaut
- 1248
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