Zempin

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Landkreis Vorpommern-GreifswaldBezirk Landkreis Vorpommern-Greifswald

Zempin

Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern

Zempin ist ein Seebad auf der Insel Usedom, direkt am Ufer der Ostsee und des Achterwassers. Die Gemeinde gehört zum Amt Usedom-Süd und liegt zwischen Zinnowitz und Koserow an der engsten Stelle der Insel. Sie ist das kleinste Seebad auf Usedom und wird von der B 111 durchzogen. Rund 16 Kilometer östlich liegen die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Zempin hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. 1571 wurde der Ort erstmals erwähnt, und 1835 war er als Fischerdorf bekannt. Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort aus, und 1911 erhielt er Bahnanschluss. Während des Zweiten Weltkrieges standen hier drei Abschusseinrichtungen für die Erprobung der V 1-Bombe. Nach dem Krieg blieb nichts von den Kriegsgebäuden übrig. In Zempin gibt es historische Sehenswürdigkeiten wie die Zempiner Salzhütten, Reetdachhäuser und die Große Eiche am Achterwasser. Das Heimat-Vereinshaus beherbergt Ausstellungen und eine Rekonstruktion eines Kolonialwarenladens. Der Ort ist an der B 111 und über die Bahnstrecke Züssow–Swinemünde erreichbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Seebad, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Amt Usedom-Süd
Seehöhe
2 m

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