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Hötensleben
Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt
Hötensleben ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt und Mitglied der Verbandsgemeinde Obere Aller. Der Ort liegt etwa 12 km südlich von Helmstedt und 5 km östlich des Höhenzugs Elm, am Rand des Naturparks Elm-Lappwald. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile und Wohnplätze, darunter Barneberg, Kauzleben und Ohrsleben. Hötensleben hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1016, als Bischof Meinwerk die Erbgüter seiner Mutter an Kaiser Heinrich II. schenkte. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg Hötensleben von Hans von Bartensleben erworben, der 1580 das Armenhaus und Spital stiftete. Die Gemeinde war zudem von der Kohlebergbau-Industrie geprägt und erlebte nach 1952 einen starken Bevölkerungsrückgang. In Hötensleben gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Rathaus beherbergt das barocke Armenhaus aus dem 17. Jahrhundert, während die evangelische Kirche St. Bartholomäus aus dem 12. Jahrhundert stammt. Die katholische Kirche St. Josef und St. Augustinus wurde 1890 errichtet. Eines der wichtigsten Denkmale ist das Grenzdenkmal, das Teilstücke der Innerdeutschen Grenze beinhaltet. Die Anlage ist als Europäisches Kulturerbe eingestuft und frei zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde Obere Aller
- Seehöhe
- 99 m
- Website
- https://www.hoetensleben.de/
In der Nähe
- Burg Hötensleben349 m
- Denkmal in der Bahnhofsstraße in Hötensleben406 m
- Grenzdenkmal Hötensleben707 m
- Forschungsmuseum Schöningen2.3 km
- Schöninger Speere2.6 km
- Offleben3.1 km
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