📷 Bild: Wikimedia Commons
Košťálov
Burg in Tschechien
Košťálov ist eine Ruine eines Donjon-Hochburgtyps aus dem 14. Jahrhundert, etwa zwei Kilometer nördlich von Třebenice. Er steht auf dem Berg Košťálu (494 Meter), der zur westlichen Hälfte des Böhmischen Mittelgebirges gehört. Die Burg ist mit den Kaplíři von Sulevic verbunden und seit 1964 als kulturelle Denkmalkultur geschützt. Die Burg hat eine Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Die erste schriftliche Erwähnung datiert auf 1372. Der Chronist Beneš Krabice berichtet von einem Ereignis, bei dem ein Blitz den Purkrabí Aleš von Slavětín und seine Frau traf. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert von den Kaplíři besessen, bis sie 1609 an Adam von Vchynic ging. Sie blieb bis ins 17. Jahrhundert unbesiedelt. Die Ruine bietet einen einzigartigen Blick über das Tal und die umliegenden Landschaften. Die Stelle ist für ihre romantische Lage bekannt, die auch Karl Hynka Mách und Emil Filla inspirierte. Die Ruine wird von privaten Eigentümern verwaltet und ist für den Publikumsverkehr nicht zugänglich. Die Ausgrabungen und Dokumentationen zeigen die architektonischen Reste der Burg, die sich in der Region des Böhmischen Mittelgebirges befinden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine, Burg
- Ort
- Jenčice
- Erbaut
- 1276
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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