Weg in den Tod

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Weg in den Tod

Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Schönebeck (Elbe) in Sachsen-Anhalt

Der „Weg in den Tod“ ist ein denkmalgeschütztes Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Schönebeck (Elbe), Sachsen-Anhalt. Es steht im Park des Friedens auf der Nordseite der Nicolaistraße in der Innenstadt. Das Denkmal wurde von Bildhauer Richard Horn zwischen 1947 und 1951 geschaffen und 1951 aufgestellt. Es erinnert an 40 in der NS-Zeit ermordete Menschen aus der Region und gilt als figurenreichste Freiplastik der DDR. Das Mahnmal besteht aus einer Gruppe von 20 Figuren, darunter Frauen, Männer und Kinder, die in einen Leidenszug gruppiert sind. Die Führungsfigur, ein Widerstandskämpfer, steht mit gefesselten Händen an der Spitze. Die Figuren zeigen verschiedene Zustände: Verzweiflung, Abschied, Leid und Hoffnung. Die Inschrift auf der Frontseite des Denkmals betont die Opfer der Gewaltherrschaft. Die Rückseite trägt eine weitere Inschrift, die die Bedeutung des Mahnmals unterstreicht. Die Skulptur ist auf einem Quader aus Sandstein errichtet, der aus Nebra stammt. Sie ist ein Teil der lokalen Geschichte und dient als Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung von Schönebecker Bürgern durch die NS-Diktatur. Die Gestaltung vermittelt die Vielfalt der Betroffenen und die Grausamkeit der nationalsozialistischen Herrschaft.

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Art
Monument, Skulptur
Ort
Schönebeck
Erbaut
1951

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