📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Falkenstein
Burgruine in Niederösterreich
Die Burg Falkenstein steht in der Marktgemeinde Falkenstein im nördlichen Weinviertel und wurde um 1050 auf einer Kalkklippe der Waschbergzone errichtet. Sie liegt in 415 Meter Höhe und hat eine strategische Lage, von der aus fast den gesamten Südmähren ein Blick frei ist. Die Burg wurde in mehreren Bauphasen erweitert und ab dem 16. Jahrhundert als „Bergschloss“ umgebaut. Die Burg war bis 1571 landesfürstliches Lehen und wurde mehrfach als Pfandherrschaft an Adelsgeschlechter vergeben. 1539 wurden 150 Täufer in der Burg gefangen genommen und nach Triest verbracht. 1645 wurde sie von den Schweden erobert, doch nicht zerstört. Im 18. Jahrhundert begann der Verfall, wobei die Burg auch durch die Nutzung als Steinbruch beschädigt wurde. Seit 1992 werden archäologische Grabungen durchgeführt, und der Turnierhof wird im Sommer für Feste genutzt. Die Burgruine ist heute für Besucher zugänglich. Im historischen Gewölbe wurde ein Museum zur Täuferbewegung eingerichtet, und im Burghof steht ein nachgebauter Galeerentrimm. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist ein beliebter Ort für mittelalterliche Feste. Die Geschichte der Burg umfasst mehrere Jahrhunderte, von der Errichtung bis zur heutigen Erhaltung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Ruine, historisches Gebäude
- Ort
- Falkenstein
- Adresse
- Falkenstein
- Erbaut
- 1050
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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