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Oppidum auf dem Mont Terri
Archäologische Stätte mit Oppidium in Cornol im Kanton Jura, Schweiz
Das Oppidum auf dem Mont Terri liegt bei Cornol im Schweizer Kanton Jura. Es handelt sich um eine befestigte Höhensiedlung aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. Der Gipfel des Mont Terri bildet ein vier Hektar grosses trapezförmiges Plateau, das im Süden und Westen von Steilhängen umschlossen wird. Die Siedlung wurde bereits in der Jungsteinzeit genutzt und war im 14. Jahrhundert v. Chr. während der mittleren Bronzezeit wieder besiedelt. Die Siedlung brannte im 1. Jahrhundert v. Chr. während des Gallischen Krieges nieder und wurde anschliessend befestigt. Der Wall, der als Murus Gallicus bekannt ist, wurde im Norden und Osten errichtet und aus Holzfachwerk, Steinen und Erde gebaut. Die Bewohner hinterliessen Keramik, Fibeln, Münzen und ein bronzenes Weinsieb. Aus der Zeit der spätrömischen Besiedlung stammen 4000 Münzen, darunter eine Prägung des Magnus Decentius. Im Oppidum können Räume und Wege der antiken Siedlung erkundet werden. Die Ausblicke auf das Plateau und die umliegende Landschaft sind eindrucksvoll. Die Umgebung umfasst die Steilhänge des Mont Terri sowie die Region des Jura. Die archäologischen Funde belegen eine langfristige Besiedlung, die bis in die späte Römische Zeit reicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Oppidum, Archäologische Stätte
- Ort
- Cornol
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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- Mont Terri49 m
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