Kumenberg
Felssporn des Wienerwald-Gebirges
Der Kumenberg ist ein Felssporn des Wienerwald-Gebirges, der den Osten der Gemeinde St. Andrä-Wördern begrenzt. Er ist der nordwestlichste Ausläufer des Wienerwalds und durch einen Halsgraben vom restlichen Gebirgszug getrennt. Der Halsgraben ist etwa 40 Meter breit und 3–4 Meter tief. Der Kumenberg hat eine historische Bedeutung, da hier vermutlich im Jahr 803 eine Schlacht zwischen Karl dem Großen und den Awaren stattfand. Auf dem Berg existiert eine künstlich eingeebnete Anlage von etwa 80 × 50 Meter, die Spuren einer Befestigung aus der Früh- oder Mittleren Bronzezeit aufweist. Zu dieser Zeit war die Region vermutlich Teil der Věteřov-Kultur. Auf dem Kumenberg gibt es eine Anlage mit Spuren einer befestigten Höhensiedlung, die auf die Früh- oder Mittlere Bronzezeit zurückgeht. In der Nähe liegen die Burgställe St. Andrä II und St. Andrä III. Die Anlage ist ein Plateau, das durch die Zeit hindurch verändert wurde und heute als archäologisches Zeugnis dient.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- St. Andrä-Wördern
- Seehöhe
- 285 m
In der Nähe
- Figur hl. Johannes Nepomuk323 m
- Schule455 m
- Barbarakapelle475 m
- Pfarrkirche St. Andrä vor dem Hagental364 m
- Alter Pfarrhof387 m
- Bildstock652 m
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