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Lauenförde
Gemeinde in Niedersachsen
Lauenförde ist ein Flecken im Landkreis Holzminden, Niedersachsen. Die Gemeinde liegt am Oberlauf der Weser, südwestlich des Solling und etwa 4 km westnordwestlich des Dreiländerecks Hessen–Niedersachsen–Nordrhein-Westfalen. Zu Lauenförde gehören die Ortschaften Beverungen, Würgassen, Herstelle, Bad Karlshafen und Meinbrexen. Die Gemeinde ist Teil der Samtgemeinde Boffzen. Lauenförde hat eine geschichtliche Bedeutung als Burgflecken, das 1348 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Gemeinde wuchs im 19. Jahrhundert durch den Eisenbahnanschluss, erreichte aber nie die Größe von Beverungen. 1996 lebten 2.692 Einwohner hier. Bekannt ist die Gemeinde auch durch die Entdeckung von Uranpellets 2007, die aus einer stillgelegten Siemens-Fabrik stammen könnten. In Lauenförde gibt es die St.-Markus-Kirche, die 1569 errichtet wurde und bis heute als protestantische Gemeindekirche dient. Zudem existiert ein katholisches Gemeindezentrum mit Kapelle, das 1994 eingeweiht wurde. Sehenswürdigkeiten sind auch das Kragstuhlmuseum, die Villa Löwenherz und der Jüdische Friedhof. Die Gemeinde ist durch die Bundesstraße 241 gut an das Umland angeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Flecken, Mitgliedsgemeinde
- Ort
- Landkreis Holzminden
- Seehöhe
- 105 m
- Website
- http://www.boffzen.de/
In der Nähe
- Kragstuhlmuseum353 m
- Bever834 m
- Burg Beverungen866 m
- Beverungen1.1 km
- Kernkraftwerk Würgassen2.4 km
- Schloss Würgassen2.5 km
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