Sângeorgiu de Mureș

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Sângeorgiu de Mureș

Gemeinde in Rumänien

Sângeorgiu de Mureș liegt im Mureș-Tal im Siebenbürgischen Becken, nördlich des Kokel-Hochlands. Der Ort befindet sich im Zentrum des Kreises Mureș, etwa fünf Kilometer nordöstlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die Gemeinde ist von der Bahnstrecke Târgu Mureș–Deda–Gheorgheni durchzogen, hat jedoch keine Bahnstation. Die Landschaft um den Ort ist geprägt von Tälern und Hügeln, die typisch für die Region Siebenbürgen sind. Der Ort wurde 1332 erstmals urkundlich erwähnt und wurde von den Szeklern gegründet. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bis in die Frühbronzezeit zurück. Im 15. und 16. Jahrhundert war Sângeorgiu de Mureș Besitz des Paulinerklosters Sâncraiu de Mureș. 1659 wurde der Ort durch die Türken verwüstet, was zu einer starken Einwanderung von Rumänen und Roma führte. 1661 wurde hier Michael I. Apafi als Fürst von Siebenbürgen eingesetzt. Die Gemeinde ist bekannt für das Gutshaus der Familie Máriaffy, ein einstöckiges Gebäude aus dem Jahr 1870, das unter Denkmalschutz steht. Es wird in ein kulturelles und touristisches Zentrum umgebaut. Zudem gibt es eine reformierte Kirche aus dem 16. Jahrhundert sowie eine weitere reformierte Kirche im eingemeindeten Dorf Cotuș. Der Ort ist auch als Bade- und Luftkurort bekannt, mit Mineralquellen, die chlor- und jodhaltige Wasser liefern.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Mureș
Adresse
Str. Petki Dávid, nr. 130, Localitate: Sângeorgiu de Mureş, Judeţ: Mureş, Cod poştal: 547530
Quellen:Sângeorgiu de Mureș (CC0-1.0)

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