📷 Bild: Wikimedia Commons
Mädchen-Bürgerschule
Museum in Uetersen, ehemalige Schule
Die ehemalige Mädchen-Bürgerschule, auch als Haus Ueterst End bekannt, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Uetersen, Schleswig-Holstein. Es wurde 1813 von Landdrost in Pinneberg und dem Uetersener Klosterprobst Josias von Qualen errichtet. Das eingeschossige Traufenhaus mit Krüppelwalmdach und Giebelansichten zeigt architektonische Merkmale aus der Erbauungszeit. Die heutigen Eingangstüren stammen vermutlich aus dieser Zeit, während die Windfangtür um 1900 erneuert wurde. Die ehemalige Mädchenschule diente nach ihrer Errichtung als Bildungsort mit zwei Lehrerwohnungen und vier Klassenräumen. Später wurde sie als Notunterkunft für Flüchtlinge und Heimatmuseum genutzt. Aufgrund der starken Verwohnung war ein Abriss im 1970er Jahrzehnt geplant, doch durch die Bemühungen von Privatleuten und dem SHHB wurde das Gebäude gerettet und von 1983 bis 1989 renoviert. Heute beherbergt es ein Museum mit Bernsteinsammlung und eine Gedenkstätte für Seminaristen des Ludwig-Meyn-Gymnasiums. Das Gebäude steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz aufgrund seines architektonischen, historischen und städtebaulichen Wertes. Es bietet einen Blick auf die Geschichte der Region und zeigt hauswirtschaftliche Gegenstände aus den ehemaligen deutschen Provinzen Pommern, West- und Ostpreußen. Die Räume und Ausblicke vermitteln Einblick in die Nutzung des Gebäudes über die Jahrhunderte hinweg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schule, Museum
- Ort
- Schleswig-Holstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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