Hohe Riffl

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Hohe Riffl

Berg in der Glocknergruppe an der Grenze Kärnten / Salzburg

Die Hohe Riffl ist ein 3338 Meter hoher Berg in der Glocknergruppe der Hohen Tauern, an der Grenze zwischen Salzburg und Kärnten. Sie liegt im Rifflwinkel, einer Gletscherhochfläche nordwestlich des Pasterzenbodens. Von Süden erscheint sie als sanfte firnbedeckte Erhebung, während die Nordwand eine 350 Meter hohe, stark geneigte Eiswand darstellt. Die Bergspitze ist von der Oberwalderhütte aus gut erreichbar, die als heutiger Stützpunkt für Touren dient. Die Hohe Riffl wurde erstmals im Jahr 1869 von Johann Stüdl und Karl Hofmann bestiegen. Der Normalweg vom Gipfel der Oberwalderhütte führt in westlicher Richtung zum Oberen Pasterzenboden und dann nordwestlich zum Gipfelkreuz. Die Gehzeit beträgt etwa 2½ Stunden. Die Nordwand wurde 1928 erstmals durchstiegen, wobei die Eisneigung bis zu 50° betragen kann. Mehrere Routen weisen eine Neigung bis 60° auf und erfordern Gletschererfahrung. Von der Oberwalderhütte aus bietet die Hohe Riffl einen Blick auf das Obere Rifflkees, das Totenkopfkees und den Torkopf. Der Südgrat erscheint als flacher Rücken, während der Nordwestgrat eine Verbindung zum Totenkopf bildet. Die Gegend um die Hohe Riffl ist geprägt von Gletschern und Firn, mit Ausblicken auf die umliegenden Berge wie den Johannisberg und den Kleinen Eiser. Die Routen sind für erfahrene Alpinisten geeignet und erfordern spezielle Ausrüstung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Uttendorf
Seehöhe
3338 m
Quellen:Hohe Riffl (CC0-1.0)

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