Schloss Opočno

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Královéhradecký krajBezirk Královéhradecký kraj

Schloss Opočno

Schloss in Tschechien

Das Schloss Opočno liegt in der gleichnamigen Stadt Opočno in Ostböhmen, Tschechien, in der Königgrätzer Region. Es stand ursprünglich auf der Stelle einer Přemyslidenburg, die 1068 in einer Chronik erwähnt wurde. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert dem altböhmischen Königgrätzer Kreis zugeordnet und bis 1425 von den Hussiten erobert. Ab 1495 gehörte sie den Herren Trčka von Leipa, die 1560–1569 ein Renaissanceschloss errichteten. Das Schloss war bis 1634 Eigentum der Familie Trčka, bis es durch die Ermordung von Adam Erdmann Trčka konfisziert wurde. Kaiser Ferdinand II. verkaufte es 1634 an Rudolf von Colloredo. Die Familie Colloredo-Mansfeld besaß das Schloss bis 1945, als die Beneš-Dekrete die Besitzrechte entzogen. 2002 wurde das Schloss an die Großnichte und Großneffe der Familie zurückgegeben, doch 2002 musste es wieder an den Staat. Die Sammlung wird auf über eine Milliarde Kronen geschätzt. Das Schloss beherbergt eine Galerie mit italienischen Gemälden, eine Schlossbibliothek und den Rittersaal mit Rüstungen und Waffen. Im Repräsentationssalon sind Porträts der Familienmitglieder zu sehen. Sammlungen aus Afrika und Amerika sowie eine künstlerisch wertvolle Kutsche runden die Ausstellung ab. Die historische Bedeutung des Schlosses liegt in den Geheimverhandlungen 1813, die zur Konvention von Reichenbach führten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Schloss
Baustil
Architektur der Renaissance
Denkmalstatus
Nationales Kulturdenkmal

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