📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Burgdorf
Schlossanlage in Burgdorf der Region Hannover in Niedersachsen
Das Schloss Burgdorf ist ein zweiflügliges Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1643, das heute von der Stadt Burgdorf genutzt wird. Es liegt in der Region Hannover, Niedersachsen, und war ursprünglich ein Amtshaus. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt und mehrfach zerstört, etwa 1420 und 1519. 1433 wurde sie von Herzog Otto IV. neu gebaut und bis 1650 im Frühbarockstil erweitert. Das Schloss war ein wichtiges Zentrum für politische Gespräche. Zwischen 1674 und 1714 fanden über 100 Konferenzen statt, bei denen die Geheimräte der Fürstentümer Celle, Hannover und Wolfenbüttel tagten. Im Jahr 1705 wurde es als Verwaltungssitz genutzt und bis 1885 von dem Amtshauptmann genutzt. 1979 bis 1981 wurde das Gebäude umfassend renoviert, wobei die Barockfassade rekonstruiert wurde. Im Westen und Südwesten der Burganlage sind noch Reste des ehemaligen Walles erhalten. Die Burgdorfer Aue wurde umgeleitet und fließt heute über den Südostrand der Burganlage. Der Schlosspark existiert nicht mehr, da der Schlossgraben im 19. Jahrhundert verfüllt wurde. Die Anlage ist Teil der Region Hannover und hat eine reiche Geschichte mit mehreren Zerstörungen und Neubauten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Burgdorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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