📷 Bild: Wikimedia Commons
Erlöserkirche (Melk)
Kirchengebäude in Melk
Die Erlöserkirche in Melk steht in der Kirchenstraße 15 und gehört zur Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Melk-Scheibbs. Sie wurde zwischen 1956 und 1959 nach Plänen von Friedrich Rollwagen und Rudolf Pamlitschek errichtet. Der Rechteckbau mit asymmetrischem Satteldach und einer hängenden Segmentbogentonne als Holzverschalung trägt einen Dachreiter. Die ornamentale Glasmalerei, die Einrichtung und ein Kruzifix als Glasmosaik stammen vom Künstler Franz Déed. Die Kirche wurde 2008 bis 2010 saniert und mit einem Evangelischen Gemeindezentrum (EGZ) sowie einem neuen Pfarrhaus versehen. 2024 wurde die Fassade des EGZ erneuert und das Geläut mit einer Funkuhr ausgestattet. Die Glocke, gesponsert von der Gemeinde Rutesheim, wurde 1986 eingeweiht und trägt die Aufschrift „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“. Sie steht in Harmonie mit den Glocken der Stadtpfarrkirche Melk. Die Kirche ist mit dem Pfarrhaus im rechten Winkel angeschlossen. Die Räume umfassen den Altarraum, den Dachreiter mit Glockenstuhl und die Einrichtung mit Glasmalerei und Glasmosaik. Ausblick auf die Stadt und die Umgebung sind von den Räumen aus möglich. Die Pfarrgemeinde betreut seit 2023 den Pfarrer David Zezula, und der Kurator ist Josef Trinkl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Melk
- Adresse
- Kirchenstraße 15
- Baustil
- Moderne
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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