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Filialkirche Möderndorf (Maria Saal)
Kirchengebäude in Maria Saal
Die Filialkirche Möderndorf in Maria Saal ist den Heiligen Jakobus und Anna geweiht und gehört zur Pfarre Pörtschach am Berg. Der Bau aus dem 12. Jahrhundert diente ursprünglich als Kapelle des benachbarten Schlosses. Er wurde im 16. Jahrhundert erneuert, wobei die Mauern des Langhauses romanische Ursprünge haben und die Apsis spätgotische Elemente trägt. An der Ostwand ist ein Wappenstein aus dem Jahr 1524 mit einer Keutschacherrübe zu finden. Die Kirche ist für ihre architektonische Vielfalt bekannt. Im Inneren spannt sich ein spätgotisches Spitztonnengewölbe mit Stichkappen und Netzgraten über das vierjochige Langhaus. An der Südwand des Langhauses ist romanisches Fischgrätmauerwerk sichtbar. Ein romanischer Triumphbogen mit Kämpfersteinen verbindet das Langhaus mit der kreuzgratgewölbten Apsis. Die Westseite der Kirche beherbergt eine römerzeitliche Grabstele aus dem 2. Jahrhundert sowie einen Grabaltar mit Inschrift aus dem 4. Jahrhundert. Im Inneren der Kirche befindet sich ein Hochaltar aus dem Jahr 1670, der aus einer schreinähnlichen Ädikula besteht und mit schwerem Knorpelwerk verziert ist. Die Schnitzfigur einer Pieta sowie Figuren des Judas Thaddäus und des Evangelisten Johannes sind am Altar zu sehen. In den seitlichen Arkaden und an der Langhaussüdwand sind weitere religiöse Darstellungen. Zudem ist eine Wappengrabplatte des Andre Jabornegg aus dem Jahr 1654 vorhanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Maria Saal
- Adresse
- Möderndorf 212, OG
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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