Kleinkastell am Hinteren Schloßbuck

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Kleinkastell am Hinteren Schloßbuck

Römerkastell in Bayern

Das Kleinkastell am Hinteren Schloßbuck ist ein römischer Garnisonsort auf dem Bergrücken Schloßbuck bei Gunzenhausen. Es liegt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Bayern und ist Teil des Obergermanisch-Rätischen Limes. Der Bergrücken ragt 485 Meter hoch und ist östlich der Stadt ansteigend. Das Kleinkastell befand sich rund 500 Meter westlich des Limeswachturms Wp 14/5 und war Teil eines Netzwerks von römischen Verteidigungsanlagen, darunter das Kohortenkastell Theilenhofen und das Numeruskastell Gunzenhausen. Das Kleinkastell war etwa 20 × 20 Meter groß und besaß eine Steinmauer mit rechtwinkligen Ecken. Es enthielt einen quadratischen Innenhof, umgeben von Fundamentsockeln, die möglicherweise hölzerne Ständer unterstützten. Die Anlage wurde vermutlich im 3. Jahrhundert n. Chr. zerstört und war Teil der römischen Verteidigungsstruktur direkt hinter dem Limes. Die Anlage ist als UNESCO-Weltkulturerbe und als Bodendenkmal geschützt. Besucher können die Überreste des Kleinkastells und die umliegenden Anlagen wie den Limeswachturm Wp 14/5 und das Kohortenkastell Theilenhofen erkunden. Die Lage auf dem Schloßbuck bietet Ausblicke auf die Umgebung und den Limesverlauf. Die römische Geschichte und die archäologischen Funde geben Einblick in die Verteidigungsstrategie der römischen Armee. Die Anlage ist Teil eines größeren Netzwerks von Kastellen und Türmen, die den Limes schützten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinkastell, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk
Ort
Gunzenhausen
Seehöhe
500 m

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