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Leechkirche
Kirchengebäude in Graz
Die Leechkirche, offiziell Maria Himmelfahrt am Leech, ist die älteste römisch-katholische Kirche von Graz. Sie liegt im Bezirk Geidorf auf einem Hügel und ist von der Zinzendorfgasse, der Rittergasse und der Glacisstraße erreichbar. Die Kirche bildet das Kuratbenefizium Graz-Leechkirche der Grazer Dompfarre und gehört zum Dekanat Graz-Mitte der Stadtkirche Graz. Die Leechkirche hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Auf dem Gelände befand sich bereits ein hallstattzeitliches Hügelgrab aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Im Jahr 1000 n. Chr. wurde ein erster Rundbau errichtet, und 1202 wurde die St. Kunigunden-Kapelle gebaut. 1233 schenkte Herzog Friedrich II. dem Deutschen Ritterorden das Kirchenareal. Die heutige Kirche wurde 1275–1293 im Stil der frühen Gotik errichtet und 1293 geweiht. Die Kirche besitzt einen frühgotischen Tympanon-Madonna-Portal aus dem Jahr 1290 sowie ein Astwerkkruzifix und Darstellungen der Heiligen Kunigunde, Margarethe und Barbara im Gewölbe. Der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert enthält eine Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert. Die Glasmalereien stammen aus dem 14. bis 15. Jahrhundert. Die Türme wurden im 16. Jahrhundert errichtet. Im Fußboden der Kirche ist der Grundriss der leopoldinischen Kunigunden-Kapelle eingefräst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Graz
- Adresse
- bei Zinzendorfgasse 3
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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