Dreidärrischenhöhle

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Niederösterreich

Dreidärrischenhöhle

ist die größte Höhle des Wienerwaldes

Die Dreidärrischenhöhle ist die größte Höhle des Wienerwaldes und liegt im Siebenbrunnengraben, der den Osthang des Anningers von Gumpoldskirchen durchquert. Sie befindet sich im Gemeindegebiet von Gaaden und wird auch als Siebenbrunnentalhöhle oder Saulucke bezeichnet. Die Höhle ist durch ihre drei aufragenden Felsen bekannt, die wie versteinerte Menschen aussehen, und durch die fehlende Echokammer. Die Höhle wurde ab 1926 als Schauhöhle erschlossen und eröffnet. Innerhalb des ersten Monats wurden über 5000 Besucher gezählt, was 17 bis 19 Millionen Kronen einbrachte. Sie war bis 1939 zugänglich, bis sie 2000 wieder versperrt wurde. Die Höhle diente während des Zweiten Weltkriegs als Zuflucht und wird heute als Rückzugsgebiet für seltene Tierarten genutzt, darunter Fledermäuse. Die Höhle bietet einen natürlichen Eingang und verschiedene Gänge mit einer Ganglänge von 230 Metern und einem Höhenunterschied von 19 Metern. Sie ist ein Lebensraum für gefährdete Arten wie die Kleine Hufeisennase, die 1944 noch 50 Individuen zählte, 2001 aber nur drei. Die Höhle ist umgeben von der Natur des Wienerwaldes und war in der Geschichte oft von Besuchen und Grabungen geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Gaaden
Seehöhe
537 m

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