📷 Bild: Wikimedia Commons
Harsdorf
Gemeinde im Landkreis Kulmbach in Oberfranken
Harsdorf liegt am Rande des Talbeckens der Trebgast, das im Osten zum Obermainischen Hügelland übergeht. Im Norden wird der Ort von der A70 tangiert. Das Ortszentrum umfasst drei Naturdenkmäler in Form von Bäumen. Die Gemeinde besteht aus 15 Gemeindeteilen, darunter der ehemalige Weiler Seierhaus in Oberlaitsch. Die Gemarkung Harsdorf umfasst 1815 Flurstücke und ist in mehrere Teile gegliedert. Harsdorf wurde erstmals 1373 urkundlich erwähnt, damals noch als Hartarat oder Hachart. Die Gemeinde war Teil der Realgemeinde mit anderen Orten wie Altenreuth und Oberlaitsch. Im 18. Jahrhundert bestand der Ort aus 29 Anwesen, die von verschiedenen Grundherren verwaltet wurden. 1810 kam Harsdorf zu Bayern, und 1812 wurde die Ruralgemeinde gebildet, die dem Landgericht Kulmbach unterstand. Harsdorf ist bekannt für seine historischen Baudenkmäler und Bodendenkmäler, darunter ein Wehrturm unter der Sakristei der Kirche. Die Gemeinde hat eine eigene Flagge in weiß-rot. Im Bildungsbereich gibt es eine Kindestageseinrichtung mit mehreren Betreuungsplätzen. Zudem gibt es eine Eisenbahnverbindung mit dem Bahnhof Harsdorf, der 1901 erbaut wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Kulmbach
- Seehöhe
- 351 m
In der Nähe
- Trebgast4.3 km
- Himmelkron4.3 km
- Jagdschloss Himmelkron4.1 km
- Bodendenkmal in Bad Berneck, #D-4-5935-00783.9 km
- Schloss Falkenhaube3.9 km
- Siegesturm6.8 km
QR-Code