📷 Bild: Wikimedia Commons
Zahara de la Sierra
Gemeinde in Spanien
Zahara de la Sierra ist eine kleine Gemeinde in der spanischen Provinz Cádiz, in der Autonomen Region Andalusien. Die Ortschaft liegt am Nordrand des Naturparks Sierra de Grazalema und gehört zu den weißen Dörfern. Sie ist umgeben von grünen Hügeln und Berghängen, die den Ort in eine ruhige, ländliche Atmosphäre tauchen. Die Lage ermöglicht einen Blick auf das Tal und den Stausee, der die Region prägt. Die Geschichte von Zahara de la Sierra reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück, als die Ortschaft von Arabern gegründet wurde und zu einer bedeutenden Stadt unter den Mauren wurde. Der Name des Ortes stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Fels“. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort von den Christen erobert, was den Weg zur Eroberung Granadas symbolisierte. Die maurische Burg aus dem 12. Jahrhundert steht heute auf einem Felsen und bietet eine beeindruckende Aussicht. Zahara de la Sierra ist bekannt für seine maurischen Reste, die auf einem Felsen stehen, sowie für den Uhrenturm aus dem 16. Jahrhundert und die barocke Kirche Santa María de la Mesa. Im Dorf wird das Fronleichnamsfest mit Prozessionen und Blumenstrichen gefeiert. Der Stausee „Embalse de Zahara-El Gastor“ dient der Landwirtschaft und ist zugleich ein beliebter Badestrand. Die Ortschaft vermittelt ein Bild von Tradition und Natur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Cádiz
- Seehöhe
- 500 m
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