Fort de Bessoncourt

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Grand EstBezirk Grand Est

Fort de Bessoncourt

Das Fort de Bessoncourt ist ein Teil des äußeren Festungsrings von Belfort und wurde 1883 bis 1886 gebaut. Es liegt auf 379 Meter Höhe nordöstlich von Belfort in der Gemeinde Bessoncourt. Das Fort war Teil der östlichen Befestigung Frankreichs und diente zur Abwehr von Angriffen aus dem Osten sowie zur Überwachung der Zugänge aus Mülhausen und Basel. Es war eines der ersten Festungswerke, die modernisiert wurden, wobei die Kaponnieren durch Spezialbetonbauweise ersetzt wurden. Das Fort war ursprünglich mit einer Vielzahl von Geschützen und Mörsern ausgestattet, darunter Kanonen der Modelle 1877 und 1878 sowie Mörser der Modelle 1823 und 1881. Während des Ersten Weltkrieges wurde es als Lazarett genutzt, und unterirdische Galerien wurden angelegt. 1914 begannen Arbeiten an zwei Panzertürmen, die jedoch aufgrund des Kriegsausbruchs nicht fertiggestellt wurden. 1992 erwarb die Gemeinde Bessoncourt das Fort für Veranstaltungen. Das Fort de Bessoncourt ist ein in Mauerwerk gebautes Objekt, das ursprünglich mit einem trockenen Graben umgeben war. Es war mit einer abwerfbaren Brücke versehen, um den Zugang zum „Place d' arms“ zu ermöglichen. Die Modernisierungen umfassten den Bau einer betonierten Kaserne, die Installation von Beobachtungsständen und Panzertürmen sowie die Anschluss an das Stromnetz und elektrische Beleuchtung. Im Jahr 2012 wurden in einem Keller 3000 Artilleriegranaten mit Senfgas entdeckt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort
Ort
Bessoncourt
Erbaut
1883
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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