Bretnig-Hauswalde

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Bretnig-Hauswalde

Ortschaft der Stadt Großröhrsdorf, die bis zur Eingemeindung am 1. Januar 2017 eine sächsische Gemeinde war, die zur Verwaltungsgemeinschaft Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen gehörte

Bretnig-Hauswalde ist eine Ortschaft in der Stadt Großröhrsdorf, die bis 2017 eine eigenständige Gemeinde war. Sie liegt im Landkreis Bautzen, etwa 30 Kilometer östlich von Dresden. Die Gemeinde umfasste eine Fläche von 14,41 km² und hatte 2914 Einwohner (Stand 2015). Sie besteht aus den Ortsteilen Bretnig und Hauswalde, die von Ohorn, Rammenau, Frankenthal und Großröhrsdorf umgeben sind. Die Ortschaft wird von der A 4 erreicht, zwei Kilometer von der Abfahrt Ohorn (86) entfernt. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Hauswalde wurde 1346 erstmals erwähnt, Bretnig 1349. Im 16. Jahrhundert war Bretnig ein eigenständiges Rittergut. Die Ortschaft war bis 1945 von Kriegsereignissen betroffen, wobei 49 Personen starben und 89 Gebäude zerstört wurden. 1990 wurde die Ortsbezeichnung auf Bretnig-Hauswalde geändert. 2017 wurde die Gemeinde aufgrund finanzieller Schwierigkeiten in Großröhrsdorf eingemeindet. In Bretnig-Hauswalde gibt es eine Dorfkirche, ein Naturbad und den Hofepark. Die Ortschaft bietet eine Grundschule, einen Sportplatz und eine Turnhalle. Die Region um die ehemalige Kreisstadt Kamenz ist stark naturbelastet und durch Rad- und Wanderwege erschlossen. Jährlich findet im September eine Kirmes statt. Die Ortschaft ist auch für ihre Gewerbegebiete bekannt, in denen Firmen der Metall- und Textilbranche ansässig sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortschaft, ehemalige Gemeinde, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Großröhrsdorf
Seehöhe
290 m

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